Herr Präsident, ich nehme an, die Frage ging an mich. – Erst einmal ist das nicht richtig. Intel wird – und das hat sich verändert – neueste, noch nicht auf dem Markt existierende Chips dort produzieren. Das heißt, dort ist echte Technologieführerschaft zu erwarten, zusammen mit Wissenschaft und Forschung, die dahin führen wird.
Zweitens ist es so, dass der deutsche Maschinenbau exponentiell von diesem Auftrag profitieren wird, weil die Maschinen, die für die Chipproduktion nötig sind, und auch die optischen Geräte maßgeblich in Deutschland produziert werden. Das heißt, das geht tief in die Lieferketten rein.
Drittens ist es so, dass wir zuvor in Gesprächen über ein Invest von 17 Milliarden Euro von Intel waren, das wir mit knapp 7 Milliarden Euro unterstützt hätten. Das ist schon eine Vorentscheidung gewesen. Das Invest hat sich jetzt quasi verdoppelt, auf über 30 Milliarden Euro; wir legen allerdings nur 3 Milliarden Euro drauf. Wenn Sie also nur die Zahlen nehmen, dann, würde ich sagen, hat sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich verbessert.