Vielen Dank, Frau Abgeordnete, für die Nachfrage. – Zunächst einmal: Wir haben die Gesundheitsämter maßgeblich digitalisiert. Die fehlende Digitalisierung war ja ein großes Problem in der Pandemiebewältigung. Wir haben auch Personal im öffentlichen Gesundheitsdienst aufgestockt. Wir haben darüber hinaus ein flächendeckendes Abwassermonitoring eingeführt, das wir damals nicht hatten. Wir sind jetzt so aufgestellt, dass wir Lungenerreger schneller entdecken können. Wir sind, was die Kapazitäten der Intensivmedizin angeht, in einem Monitorverbund.
Wir haben uns auch international durch das Pandemieabkommen, das jetzt vorbereitet wird, eingebracht. Wir haben mit dem Pandemic Fund bei der Weltbank gerade für ärmere Länder ein System aufgebaut, mit dem die technischen Voraussetzungen für das frühe Erkennen von Pandemien ausgebaut werden können.
Wir haben einen Expertenrat, der uns regelmäßig berät, und wir haben auch die Zusammenarbeit zwischen dem Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium verbessert. Somit: Umfängliche Vorbereitungen haben stattgefunden.