Vielen Dank, Frau Vorsitzende. – Sehr geehrter Herr Malottki, zunächst einmal verwehre ich mich gegen den Vorwurf der Antidemokraten.
Das stimmt aber! Das ist alles richtig!
Wir alle, meine Kollegen und ich, sind vom Volk demokratisch in dieses Parlament gewählt wie Sie.
Das macht einen nicht zum Demokraten!
Das macht Sie nicht zu Demokraten!
Verstehen Sie das denn nicht?
Das ist doch ganz einfach!
Das ist das Erste. Wenn ich mir erlauben darf, darauf hinzuweisen: Wir sind sogar in einer großen Anzahl direkt gewählt.
Na und? Was sagt das denn jetzt?
Das macht Sie immer noch nicht zu Demokraten!
Das bedeutet, dass Ihre Wahl demokratisch war!
Darüber sollten Sie mal nachdenken.
In Ihren Ausführungen haben Sie gerade über die Bundesfreiwilligendienstler geredet, deren Arbeit wir sehr schätzen. Aber angesichts der Tatsache, dass wir hier über ein Taschengeld verhandeln, muss ich mir die Frage stellen: Was sollen unsere Freiwilligen-Feuerwehr-Leute in der ganzen Bundesrepublik davon halten, dass sie kein Taschengeld bekommen, sich sogar neben ihrer Arbeit dafür einsetzen, dass dieser Staat sicher läuft, dass Unfallopfer geborgen werden, dass Waldbrände gelöscht werden usw. usf.?
– Nein, nicht streichen.
Aha! Also?
Wo ist denn der Gleichheitsgrundsatz, sich für diese Leute starkzumachen?
Wo ist denn Ihr Antrag? Wo ist denn Ihr Antrag für die Feuerwehr? Wo ist denn der Antrag? Anträge stellen! Selber einmal was machen!
Kein Sachverstand!
Keine Ahnung haben Sie!
Die freiwilligen Feuerwehren leisten auch einen großen Dienst und halten diesem Staat den Rücken frei. Darauf hätte ich gerne eine Antwort.
