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172. Sitzung
Donnerstag, 6. Juni 202420. Wahlperiode, 172. SitzungDen politischen Islam als Gefahr für unsere freiheitliche Demokratie jetzt wirksam bekämpfen
8 VermerkeReaktionswert: lebhaft155 Wörter Im Protokoll lesen

Frau Kaddor, Sie haben mich um eine Entschuldigung gebeten. Es gibt keinen Anlass, mich bei Ihnen zu entschuldigen.

Ich habe Sie nicht persönlich angegriffen. Ich habe Sie ob Ihrer politischen Meinungsäußerungen angegriffen.

Beifallbei Abgeordneten der CDU/CSU

Sie haben uns vorgeworfen, mit unserem Antrag muslimfeindliche Ängste zu schüren; das ist bis heute auf Ihrem Twitteraccount nachzulesen. Dafür könnten Sie sich entschuldigen.

Beifallbei Abgeordneten der CDU/CSU

Sie haben über meine persönliche Einstellung gesprochen!

– Frau Kaddor, hören Sie jetzt auch zu! – Ich habe am Anfang meiner Rede in der letzten Sitzungswoche ausdrücklich erklärt – nachzulesen im Protokoll –, dass wir den Islamismus bekämpfen müssen, um die vielen gut integrierten, säkularen und liberalen Muslime vor Generalverdacht zu schützen.

Beifallbei Abgeordneten der CDU/CSU

Was hat das mit mir zu tun, Herr Throm?

Und dann werfen Sie uns Muslimfeindlichkeit vor.

Und ein Letztes. Genau mit diesen Äußerungen – –

Das hat nichts mit mir zu tun!

– Hören Sie zu!

Nein! Da werde ich nicht zuhören!

Ihre Relativierung in Ihrem ersten Tweet nach dem Anschlag von Mannheim, in dem Sie sich zunächst mit Herrn Stürzenberger und nicht mit dem Täter beschäftigt haben,

Was hat das mit meiner Arbeit zu tun? Was hat das mit meiner Einstellung zu tun?

führt dazu, dass Sie spalten und das Opfernarrativ der Islamisten bedienen, verehrte Frau Kollegin Kaddor.

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