Herr Bundesminister, es heißt ja immer – ob vorhin bei der Frage der Kollegin Klöckner zur Unternehmensteuerreform oder jetzt bei der Frage des Kollegen hier –: Wir haben im Grunde genommen kein Geld. – Und schuld daran ist doch immer, wenn ich Sie vorhin richtig verstanden haben, die Schuldenbremse, die wir ja so schrecklich verteidigen. Nur mal so zur Information – das wissen Sie sicherlich selber –: 39 Milliarden Euro können Sie dieses Jahr schon mal ganz legal im Rahmen der Schuldenbremse an Schulden aufnehmen; das ist ja auch nicht nichts.
Aber wäre es nicht umso wichtiger, dass Sie als Bundesregierung endlich mal eine Priorisierung der Haushaltsausgaben vornehmen?
Wäre das nicht mal eine vernünftige Lösung, die dazu führen würde, dass Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind?