In der Tat ist es so, dass gegenwärtig Verhandlungen stattfinden, in denen die Frage der Neutralität eine Rolle spielt, was – das muss an dieser Stelle gesagt werden – aus der Sicht der Ukraine ein großes Zugeständnis gegenüber dem Aggressor ist. Und bei allem, was gegenwärtig in den Verhandlungen stattfindet, ist mir ganz wichtig, zu sagen: Es darf nicht auf einen Diktatfrieden hinauslaufen. – Das muss immer klar sein. Wenn wir mit der russischen Seite reden, wenn ich mit dem russischen Präsidenten rede, dann mache ich auch sehr klar: Es sind die Ukrainerinnen und Ukrainer, die über das, was sie zu vereinbaren bereit sind, verhandeln. Niemand sonst.
In diesem Zusammenhang ist die Frage der Sicherheitsgarantien angesprochen worden, die noch nicht ausbuchstabiert sind. Selbstverständlich reden wir darüber – aber das mit der notwendigen Vertraulichkeit – mit der Ukraine und auch mit den anderen, die angesprochen worden sind, ob sie dort eine Rolle spielen könnten.
Es entspringt eigentlich der Natur der Sache, dass sich das nicht weiter konkretisieren lässt, weil ja erst einmal die Fragen hinsichtlich dessen, was garantiert werden muss, geregelt werden müssen. Deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich so allgemein bleibe, wie unsere Erklärungen bisher zu diesem Thema nur sein können.