Frau Präsidentin, vielen Dank. – Die 2 Milliarden Euro, die Sie ansprechen, Frau Kollegin, haben nichts mit den Sprach-Kitas zu tun – und das wissen Sie auch –, sondern mit der Fortschreibung des Gute-KiTa-Gesetzes.
Uns geht es jetzt dezidiert um ein gut laufendes, über Jahre immer wieder evaluiertes Bundesprogramm, das sich ganz spezifisch auf die sprachliche Bildung konzentriert.
Nach Corona sehen wir jetzt die großen Lücken, und ausgerechnet jetzt gehen Sie her und sagen: Jetzt lassen wir das Programm auslaufen, und wir sagen euch das drei Monate vorher; viel Spaß bei der Umsetzung. – So geht es nicht, und das ist auch von Ihnen nicht konstruktiv. Da lassen Sie die Leute vor Ort, die sich um die Kinder kümmern, im Regen stehen.
Wir haben angeboten: Lassen Sie uns spezifisch über die Sprach-Kitas reden.
– Wer laut brüllt, hat nicht automatisch recht.
Aber das wissen Sie am besten. – Lassen Sie uns gerne miteinander über die Sprach-Kitas reden, aber vermengen wir bitte nicht das Gute-KiTa-Gesetz und das angekündigte KiTa-Qualitätsgesetz. Das hat damit nullkommaüberhauptnichts zu tun.
Uns geht es darum, dass Sie jetzt riskieren, dass zum 31. Dezember 2022 funktionierende, permanent evaluierte Strukturen unwiederbringlich kaputtgehen. Die ziehen Sie am 2. Januar auf die Schnelle nicht wieder hoch.
Das ist unsere Befürchtung, und das möchten wir verhindern.
Das Wort erhält der Abgeordnete Dr. Stephan Seiter für die FDP-Fraktion.