Vielen Dank für die Frage. – Die Bundesregierung befindet sich hinsichtlich der Frage der Düngemittelversorgung in engem Austausch zum einen mit der Landwirtschaft, zum anderen mit dem Landhandel und schließlich mit der Düngemittelindustrie. Nach den derzeit unserer Regierung vorliegenden Informationen sind Engpässe bei der landwirtschaftlichen Düngemittelversorgung für das Jahr 2023 nicht abzusehen.
Wie sich die Verfügbarkeit, aber natürlich auch die Frage der Preise für landwirtschaftliche Düngemittel – die ist ja ganz entscheidend – im folgenden Jahr für die heimische Landwirtschaft entwickeln werden, hängt logischerweise nicht zuletzt vom Fortgang des Krieges Russlands gegen die Ukraine ab. Da haben Sie wahrscheinlich über Ihre Kontakte mehr Zugang zu Herrn Putin als andere Fraktionen hier im Haus.
Wenn Ihnen das Anliegen, dass wir unsere Landwirte nicht alleine lassen, was ich ja zu hundert Prozent teile, so wichtig ist, dann dürfen Sie nicht vergessen, dass ein wesentlicher Treiber – viele der Fragen, über die wir hier geredet haben, haben in ihm ihren Ursprung – der schreckliche, verbrecherische Angriffskrieg Wladimir Putins gegen die Ukraine ist.
Sobald der endet, gibt es eine Beruhigung an den Preismärkten. Sobald der endet, kann die Ukraine ihre Rolle als Lieferant wieder einnehmen. Sobald der endet, werden die Preise für Düngemittel etc. sinken. Insofern: Bitte lassen Sie uns das bei der Gelegenheit nicht vergessen!
Ich glaube, von hier aus geht auch im Namen aller ein Gruß an die Bäuerinnen und Bauern in der Ukraine, die ihre Heimat verteidigen und zur Versorgung der Menschen beitragen.
Ja. Ich komme zum Schluss. – Es ist mir natürlich als ehemaligem Bierbotschafter selber ein wichtiges Anliegen: Das Bier wird nicht schal. Auch da sind wir im Gespräch, Stichwort „Biogas“. Wir schauen uns sehr genau an, wie wir denjenigen, die da betroffen sind, helfen können, dass die Produktion aufrechterhalten werden kann. – Sorry für die Zeitüberziehung.