Zum Inhalt springen
57. Sitzung
Donnerstag, 29. September 202220. Wahlperiode, 57. SitzungAusgewogene Balance zwischen dem Schutz von Mensch und Tier sowie dem Artenschutz herstellen – Bejagung des Wolfes im Rahmen eines Bestandsmanagements ermöglichen
2 VermerkeReaktionswert: niedrig191 Wörter Im Protokoll lesen

Sehr geehrte Frau Kollegin, Sie haben sehr viel von Weidetierschutz, von Zaunschutz usw. gesprochen. Nun, mein Wahlkreis ist Nordfriesland und das nördliche Dithmarschen, hinter den Deichen. Wie Sie vielleicht wissen, ist Zaunbau auf den Deichen nicht zu verwirklichen. Auf der anderen Seite ist Schafhaltung auf unseren Deichen unverzichtbar, um den Deich überhaupt erst sicher zu machen.

Jetzt frage ich Sie: Wie soll denn ein Weidetierschutz in einer Region wie der meinen, in der man eben nicht zäunen kann, funktionieren?

Zurufder Abg. Renate Künast [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Übrigens ist das ein ähnliches Problem wie auf den Almen. Darauf haben Sie keine Antworten. Dieses Thema diskutieren wir wirklich schon sehr lange, und es treibt die Schafhalter in meiner Region um. Dort ist eben Ende mit „Wir ziehen Zäune“. Das geht nicht. Die Haltung von Hütehunden geht ebenfalls nicht.

Was schlagen Sie diesen Menschen vor? Sind Sie wenigstens bereit, sich darüber Gedanken zu machen, dass wir in Deutschland auch Regionen brauchen, in denen es den Wolf nicht gibt?

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD

Frau Kollegin Mayer, wollen Sie erwidern?

Ähnliche Reden