Vielen Dank, Frau Präsidentin, dass ich jetzt die Intervention halten kann. Schade, dass ich keine Frage stellen konnte, aber egal. – Wir kommen zum Ende einer, wie ich finde, eindrucksvollen Debatte. Von allen, insbesondere von dem Gesundheitsminister Karl Lauterbach, aber auch von den regierungstragenden Fraktionen wird hier in extenso beschrieben, in welch katastrophalem Zustand die Kinder sind: Es gibt psychische Notlagen. Wir brauchen mehr Psychiater. Es braucht mehr Betreuung. Depression, Essstörungen, Lernmangel, Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern werden hier beschrieben, weil es so ist. Es ist die Folge Ihrer Politik. Ich glaube, es hat in diesem Land noch niemals eine derart katastrophal falsche Politik gegeben. Sie hat dazu geführt, dass wir uns jetzt alle einig sind,
dass die Kinder in diesem Land daran kaputtgegangen sind.
Sie überlegen jetzt, was Sie machen können. Der Bundesgesundheitsminister, der zuvörderst dafür Verantwortung trägt, sagt: Wir müssen eine Debatte darüber führen. – Herr Lauterbach, wir müssen darüber keine Debatte führen, sondern Sie müssen sich entschuldigen.
Wir sind bereit, Ihnen als Mensch zu vergeben,
aber nicht als Minister. Man kann sich als Mensch entschuldigen, aber nicht im Amt entschuldigen. Für das Amt bleibt da nur ganz konsequent der Rücktritt.
Dann kann Ihnen als Mensch für die Katastrophen vergeben werden, die Sie hier verantwortet haben. Das gilt für Sie alle, die diese Maßnahmen verantwortet haben.