Herr Kollege, vielen Dank auch für diese Frage. – Ich bemühe mich seit langer Zeit, mit der EU-Kommission einen Weg aufzuzeigen, wie wir vor allem die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in den Mittelpunkt der Politik der Europäischen Union stellen können. Ich kann heute mit Dankbarkeit feststellen: Die EU-Kommission ist auf diesem Weg. Sie macht die ersten Vorschläge – ich habe das in meiner Rede heute Morgen angesprochen –, darunter auch Vorschläge zum Abbau und Rückbau der europäischen Bürokratie. Das ist aus meiner Sicht dringend notwendig.
Zudem begeben wir uns auf den Weg der Vertiefung des europäischen Binnenmarktes. Uns liegen dazu Berichte von Herrn Letta und Herrn Draghi vor, die sehr vielversprechend sind. Wir müssen sie aber auch umsetzen.
Wir sind dabei, in enger Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten, die besonders betroffen sind – ich nenne hier nur beispielhaft die Bundesrepublik Deutschland, die Französische Republik und unseren Nachbarn Italien –, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit wir einen guten Abschluss bei den Handelsgeprächen mit den Vereinigten Staaten von Amerika hinbekommen. Denn täuschen wir uns bitte nicht, liebe Kolleginnen und Kollegen: Wenn das nicht gelingt, dann werden viele Anstrengungen, die wir hier gemeinsam unternehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts zu stärken, übermäßig konterkariert durch das, was an Schaden eintritt, wenn wir zu einem solchen Abkommen nicht kämen.
Herr Kuban, Sie haben die Möglichkeit zur Nachfrage.