Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Kollege, in der Tat ist Deutschland inzwischen der größte Unterstützer der Ukraine; der Zusatz „nach den USA“ kann inzwischen wegfallen. Wir sind der größte Unterstützer. Wir werden im nächsten Jahr bei 9 Milliarden Euro liegen – dieses Jahr liegen wir knapp drunter –, haben aus Funding-Mitteln und EPF-Mitteln weitere 900 Millionen Euro auftreiben können, um aus dem ersten PURL-Paket mit 435 Millionen Euro ein Paket finanzieren zu können.
Viel wichtiger als das, was nach wie vor Bedeutung hat, gerade wenn es um Luftverteidigung in der Ukraine geht, sind die Joint Ventures zwischen der deutschen bzw. der europäischen und der ukrainischen Rüstungsindustrie mit Blick auf eine gemeinsame Produktion sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland und Europa. Darum wird es in erster Linie gehen, weil die Kapazitäten der ukrainischen Rüstungsindustrie nicht ausgelastet werden können mit den Mitteln, die dort vorhanden sind. Das auszugleichen, wird die erste Aufgabe sein nach der weiteren Stärkung der Luftverteidigung. Ich füge das weitere Werben um Unterstützung bei unseren alliierten Partnern und Freunden hinzu.