Sehr geehrte Frau Präsidentin, herzlichen Glückwunsch! Frau Ministerin! Anwesende Damen und Herren!
„Ich habe auch Familie und Kinder. Und ich möchte, dass sie auch in einem Land leben, das frei, friedlich und wohlhabend ist. […] Das beschäftigt mich am allermeisten.“
Mit diesen Worten umwarb Friedrich Merz im Bundestagswahlkampf Familien in Deutschland. Mit gekünstelter Stimme und verschmitztem Lächeln versuchte er, eine Bürgerin von der Ernsthaftigkeit seiner pathetischen Äußerungen zu überzeugen.
Nur ein halbes Jahr nach diesem Tränendrüsenauftritt des Unionskandidaten brachte die „Berliner Zeitung“ ein Interview mit dem britischen Konfliktforscher David Betz. Betz, Professor am renommierten Londoner King’s College, sprach unverblümt über das, was unseren Kindern und Jugendlichen nach jahrzehntelanger CDU-Herrschaft inzwischen droht, nämlich ein Leben in einem von Bürgerkriegen zerrütteten Europa. Zitat Professor Betz:
„Die Annahme, der Westen sei ‚immun‘ gegen Bürgerkrieg, ist wissenschaftlich nicht haltbar. [...] Multikulturalismus und Identitätspolitik haben die gemeinsame Basis zerstört, die eine Demokratie braucht.“
So sieht also die Zukunftsprognose für unsere Kinder aus, und das, werte Bundesregierung, sollte Sie am allermeisten beschäftigen.
Doch während die Gefahr einer Eskalation im Inneren durch Ihre desaströse Migrationspolitik steigt und steigt, kümmern Sie sich lieber darum, unsere Jugendlichen auf einen neuen Krieg für fremde Interessen einzuschwören. Ich sage Ihnen: Ihre düstere Zukunftsvision für unsere Jugend, nämlich „Für Schwarz-Rot in den Tod“, werden wir verhindern.
Während Ihr Haushalt Deutschland kriegstüchtig machen soll, ufert die Zahl der Gewaltdelikte unter Jugendlichen und sogar Kindern in Deutschland aus.
Migrantische Jugendgangs terrorisieren inzwischen nicht nur Ballungszentren, sondern auch Kleinstädte. Wo bilden sich im vorgelegten Haushaltsplan wirksame Programme gegen Migrantengewalt ab? Nirgends, meine Damen und Herren.
Der Präsident des Landeskriminalamts Baden-Württemberg sagte unlängst zu kriminellen Jugendbanden:
„Die Gruppen sind multiethnisch – und polykriminell, sie fallen also durch verschiedenste Deliktarten auf.“
Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik weist aus, dass der Anteil der tatverdächtigen Kinder gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent gestiegen ist. Wie viele Alarmzeichen braucht diese Regierung noch? Wann handelt sie? Sie handelt überhaupt nicht.
Sie will künftig lieber 21,5 Millionen Euro gegen – Zitat – „Geschlechterstereotypen und Sexismus“ ausgeben. Ihre Haushaltsprioritäten, Frau Ministerin, sind ein Wahnsinn.
Ich rate Ihnen von der Union: Lesen Sie das Buch Ihres Parteifreunds Ostermann „Deutschland ist nicht mehr sicher“, und ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen!
Liebe Landsleute, David Betz hat recht: Multikulturalismus zerstört das Fundament unserer Demokratie, Multikulturalismus gefährdet unser aller Zukunft.
Wir als Alternative für Deutschland werden ihn beenden.
Ich bedanke mich.