Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Jetzt habe ich das letzte Wort, zumindest für meine Fraktion, in dieser Woche. Wir diskutieren ja den Haushalt 2026.
Wir haben bisher intensiv diskutiert und beraten, und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Verhandlungen.
Aber eines ist klar: In Bezug auf das Sondervermögen ist es jetzt nicht so, dass wir das Geld raushauen und alles möglich machen können.
Wer das denkt, der begeht einen Denkfehler. Denn wir investieren wirklich nur in das, was dringend notwendig ist.
Und das ist die Modernisierung von Kitas. – –
– Ich weiß, dass Sie das nicht wollen; es hat ja was mit Bildung zu tun.
Also: Wir investieren in Kitas, in Schulen und in Hochschulen. Wir sanieren die Schiene, und wir sanieren die Straßen. Wir investieren in sozialen Wohnungsbau und eben auch in die notwendige Digitalisierung. Wir schütten das Geld also nicht einfach nur so aus, sondern setzen es zielgerichtet ein.
Aber wir schauen eben nicht nur auf das Geld, sondern auch auf den Menschen und seine Bedürfnisse. Und es ist ein aktueller Trend zu beobachten: Ältere werden immer fitter – das sind natürlich gute Aussichten für mich –; aber junge Menschen werden immer unfitter. Deswegen ist es für uns sehr wichtig, dass wir stärker darauf achten, wie wir junge Menschen zu einer gesunden Lebensweise motivieren können. Denn das ist dringend notwendig, übrigens auch für unsere Wirtschaft.
An dieser Stelle greife ich wieder die Themen auf, zu denen ich diese Woche gesprochen habe. Wir fördern gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen, während wir sie gleichzeitig im Hinblick auf digitale und soziale Kompetenzen ausbilden – auch das müssen Sie noch üben –
und dabei umfassende Bildung vermitteln. Das führt nämlich dann hoffentlich in der Mehrzahl zu jungen, dynamischen, starken Persönlichkeiten und erwachsenen Menschen, die gesund sind. Denn – jetzt spreche ich wieder als Haushälterin – das entlastet auch das Gesundheits- und Pflegesystem, und diese Entlastung brauchen wir dringend.
Daher ist Prävention so wichtig. In den verschiedensten Ministerien gibt es in verschiedensten Titeln die verschiedensten Präventionsprogramme. Und ich finde, wir sollten mal darüber nachdenken: Wie bekommen wir das alles zielführend zusammen? Wie trennen wir das Gute von dem nicht so Guten und investieren dann in das Gute, damit es besser wird?
Das übrigens ist dann auch ein Beitrag zur Konsolidierung. Wir müssen nur mutig sein.
Zum Schluss. In diesem Sinne, liebe Kolleginnen und Kollegen – wir gehen ja jetzt in die Verhandlungen und freuen uns alle darauf –:
Wir sollten definitiv darauf achten, wie wir das Gute vom nicht so Guten trennen können, das Gute besser machen und konsolidieren können. Das übrigens ist dann auch gut für die Verwaltungskonsolidierung. Wer es nicht weiß: Auf Seite 57 unseres Koalitionsvertrages steht das. Das hilft uns dann auch wieder.
Insofern wünsche ich uns jetzt viel Spaß. Bleiben Sie gesund, denken Sie an Prävention! Schönes Wochenende!
Vielen Dank. – Als Nächster spricht Kay Gottschalk für die AfD-Fraktion.