Sehr geehrte Frau Kollegin, ich bin sehr froh, dass ich jetzt doch die Gelegenheit habe, auch über die Frage des Naturschutzes zu sprechen. Klimaschutz und Naturschutz sind da zusammen zu betrachten, sowohl hinsichtlich der Wirkung als auch der Zurverfügungstellung von Mitteln.
Warum? Nehmen Sie den Bereich der Moore. Wir wollen ein Programm zur Wiedervernässung von trockengelegten Mooren stärken – das ist das ANK –, und das Ganze nicht nur mit mehr Geld, sondern auch mit einer Förderrichtlinie, der Paludi-Richtlinie, unterstützen, sodass insbesondere diejenigen Landwirtinnen und Landwirte, die das möchten, die darin auch eine wirtschaftliche Chance sehen, die aber auch den Grundwasserspiegel in ihrer Region gehoben haben wollen – und das brauchen wir im gesamten Wasserhaushalt – , auch eine Ertragsmöglichkeit haben.
Die Differenz zwischen dem erzielten Ertrag, wenn sie normal Weizen anbauen, und dem Ertrag, wenn sie Paludikulturen anbauen, werden wir erstatten. Ich hoffe sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband, aber auch meinem Kollegen Rainer gelingt, große Flächen dafür zu gewinnen, und dass wir langfristig – das wird spätestens im Jahr 2045 dann auch die Wirkung entfalten – Moore, aber auch Wälder wieder zu Treibhausgassenken machen können.
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