Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Frau Ministerin, ich würde gerne eine Frage an Sie als Frauenministerin richten. Wir haben in den letzten Wochen eine Debatte über das Stadtbild geführt. Ich will es noch einmal erwähnen: Der Kanzler hat eine in gewisser Weise menschenabwertende Debatte über das Stadtbild angestoßen. Auf eine Nachfrage zu seiner rassistisch anmutenden Aussage – zumindest wurde das von vielen so verstanden –, wie sich das Stadtbild denn ändern müsse,
hat er gesagt, man solle die Töchter fragen. Und da ist die Wut von ganz vielen Frauen hochgekocht. Sie sagen: Wir wollen uns nicht vom Kanzler instrumentalisieren lassen; wir teilen seine Einschätzung nicht. Meine Frage an Sie ist: Können Sie die Wut und die Empörung von Frauen verstehen, die sagen: „Wir wollen uns nicht instrumentalisieren lassen“, oder teilen Sie sie?