Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Herr Limbacher, ich wurde vorhin schon aufgerufen, weil man gesehen hat, dass Ihre Fraktion wirklich überflüssig ist.
Meine Damen und Herren, die Bundesregierung will den Weg zur Klimaneutralität mit enormem finanziellem Aufwand ebnen. 150 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen bis 2029 und 100 Milliarden Euro im Klima- und Transformationsfonds stehen im Raum. Das sind gigantische Summen, finanziert über Schulden, die unsere Kinder und Enkelkinder zahlen müssen. Wer das Prinzip der Generationengerechtigkeit und der einst gepredigten sozialen Gerechtigkeit der SPD ernst nimmt, müsste hier mal genauer hinschauen.
Ein zentrales Element dieser Strategie ist der beschleunigte Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen. Doch genau hier liegt ein erhebliches Spannungsfeld, das bislang kaum thematisiert wird. Wir reden von Tausenden neuen Windkraftanlagen, häufig im ländlichen Raum oder sogar in unseren Wäldern, und von PV-Anlagen in Mooren, wie es Rot-Grün in Niedersachsen vorsieht. Damit einher gehen eine massive Flächenversiegelung, die Zerschneidung von Lebensräumen und das Risiko für die Artenvielfalt – alles unter dem Label „Klimaschutz“. Diese Entwicklung steht in direktem Widerspruch zum natürlichen Klimaschutz, der eigentlich genau diese Flächen bewahren soll.
Das passt nicht zusammen.
Positiv hervorzuheben ist an dieser Stelle tatsächlich die geplante Wiedervernässung von Mooren, die im Koalitionsvertrag als Teil einer langfristigen Moorschutzstrategie verankert ist. Moore sind zwar Kohlenstoffspeicher, aber besonders wichtig für die Sicherung der Artenvielfalt und Biodiversität. Doch auch hier gilt: Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Hier dürfen keine Parks zur Energiegewinnung entstehen.
Ergänzen möchte ich: Windräder bestehen nicht aus Luft und guten Absichten.
Sie enthalten Schmierstoffe, seltene Erden, Betontürme und Kunststoffrotoren,
die am Ende ihres Lebenszyklus zu Sondermüll werden. Auch Solarpaneele sind schwer zu recyceln. Die Industrie produziert also mit enormem Material- und Energieeinsatz Geräte, die später – Stand heute – nicht nachhaltig entsorgt werden können.
Ein weiteres Beispiel: SF6, ein extrem klimaschädliches Gas, wird in vielen Windkraftanlagen zur Isolierung von Schaltanlagen verwendet.
Es ist bis zu 23 500-mal klimaschädlicher als CO2, und das sollten Sie wissen. Von Klimaneutralität kann da keine Rede sein.
Wir ersetzen also das eine Umweltproblem durch ein anderes – typisch Grün –, nur vermarktet wird es als nachhaltig.
Mein Fazit:
Wer wirklich technologieoffen, marktwirtschaftlich und nachhaltig handeln will, darf nicht auf pauschalen Ausbau und Massenförderung setzen. Er muss Qualität vor Quantität setzen und Effizienz vor Symbolpolitik stellen, und das wird künftig nur mit einer Fraktion möglich sein: mit der AfD.
Vielen Dank.