Herzlichen Dank. – Herr Kollege, herzlichen Dank, dass Sie die Frage zulassen.
Die lässt er gar nicht zu! Das lässt die Präsidentin zu!
Ich wollte in die gleiche Richtung fragen: ob Sie sich hierhinstellen, in die deutsche Öffentlichkeit, und bereit sind, darüber nachzudenken, sich dafür zu entschuldigen, dass Sie hier ein Fehlverhalten in Ihrer eigenen Fraktion haben. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie das nicht tun.
Es gibt bei uns eine Redewendung, die heißt: vor der eigenen Tür kehren.
Ja, tun Sie das mal!
Ja, dann machen Sie das mal! Ich schenke Ihnen auch einen Besen!
Ich glaube, das ist anständig, und das sollten Sie auch gegenüber der Öffentlichkeit tun; denn die Informationen kommen aus Ihrer eigenen Partei.
Deswegen nochmals meine klare Frage: Sind Sie denn bereit – wenn sich herausstellt, dass es sich hier um Vetternwirtschaft handelt –, sich dafür in der deutschen Öffentlichkeit zu entschuldigen? Oder wollen Sie weiterhin andere kritisieren, um das eigene Fehlverhalten zu vertuschen, zu verdecken?
Sie sind eine relativ junge Partei, und all das, was Sie an Verfehlungen von anderen aufgezählt haben, ist über die letzten Jahrzehnte angesammelt worden.
Das macht die Sache aber auch nicht besser!
Was Sie in kürzester Zeit hingekriegt haben, ist viel, viel schlimmer als all das, was Sie bei anderen kritisieren.
Sie sind da ein bisschen befangen! Kann das sein?
Deswegen: Entschuldigen Sie sich in der deutschen Öffentlichkeit! Und vor allem: Stellen Sie dieses Verhalten sofort ein!
Herr König, Sie können antworten.
