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62. Sitzung
Donnerstag, 5. März 202621. Wahlperiode, 62. SitzungAnhaltspunkte für deutsche Bezüge zu den Epstein-Akten systematisch untersuchen
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Rednerwechsel

Vielen Dank, Herr Präsident. – Herr Kollege Volkmann, wenn man sich mit den Epstein-Files beschäftigt hat – und Sie haben das ja zumindest oberflächlich getan –, dann müsste man zumindest auf eine Idee kommen. Auf eine Idee müsste man kommen, wenn man auch nur ein bisschen Grips und Verstand hat.

Zurufevon der SPD: Oha!

Nicht jeder Name, der in diesen Akten vorkommt, taugt dafür, um jemanden an den Pranger zu stellen. Genau das haben Sie hier getan.

– Ich bin noch nicht fertig. Das Lachen bleibt Ihnen gleich noch im Halse stecken.

Si tacuisses, philosophus mansisses!

Zurufdes Abg. Alexander Throm [CDU/CSU]

Meine Damen und Herren, wenn Sie meinen, nur weil es einen Kontakt zwischen Bannon und der AfD gab, sei das ein Beweis dafür, dass die AfD irgendwie verkommen sei oder etwas mit den Verbrechen zu tun hätte –

Beifallbei Abgeordneten der CDU/CSU

– ich habe Ihnen das in meiner Rede bewusst erspart –, dann müssen Sie zur Kenntnis nehmen, dass auch Angela Merkels Name in den Akten vorkommt –

– „[…] Angela Merkel certainly agrees.“ – und dass Friedrich Merz, der Kanzler, sich in Kommissionen gemeinsam mit Epstein befand. Ich sage ganz ausdrücklich: Das alles will nichts heißen. Aber wenn Sie mit dieser billigen Münze einzahlen, werden wir mit billiger Münze zurückzahlen.

Herr Volkmann, möchten Sie erwidern? – Bitte.

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