Nein, vielen Dank. – Liebe Kolleginnen und Kollegen, es waren schon immer einzelne Frauen, die die großen und kleinen Fortschritte in der Gleichstellung erkämpft haben. Es ist unsere Aufgabe, hier im Parlament dafür zu sorgen, dass Gleichberechtigung auch tatsächlich die Grundlage unserer Demokratie ist. Sie muss sich widerspiegeln in Gesetzen, in Haushalten, in Entscheidungen und, ja, auch in der Sprache.
Also lassen Sie uns hier in diesem Haus beharrlich sein! Liebe Ministerin, lassen Sie uns gemeinsam den Unterschied machen, jetzt konkret noch in diesem Jahr!
Lassen Sie uns jetzt dafür sorgen, dass Frauen genauso viel verdienen wie ihre männlichen Kollegen, mit einer Eins-zu-eins-Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie! Lassen Sie uns jetzt dafür sorgen, dass jeder Schwangeren der gleiche Schutz zusteht – mit der Einführung des Mutterschutzes für Selbstständige!
Lassen Sie uns jetzt dafür sorgen, dass Frauen die medizinische Versorgung bekommen, die ihnen zusteht – mit einer Verbesserung der Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen! Wir als SPD sind bereit.
Marlies Krämer hat mir schon als junge Politikerin gezeigt, dass Veränderungen möglich sind – gegen Spott, gegen Widerstände, auch gegen den Zeitgeist. Deswegen widme ich ihr heute meine Rede in dem Wunsch, dass wir ihren Kampf und das Lebenswerk vieler Vorreiterinnen für die Gleichstellung, von denen wir heute gehört haben, weiterführen – mit Klarheit, mit Entschlossenheit und mit Beharrlichkeit.
Vielen Dank.