Vielen Dank, Frau Abgeordnete. – Es ist in der Tat so, dass wir feststellen, dass wir bei Jüngeren immer noch die geringste Erwerbslosenquote in der ganzen EU haben, also insofern ist das erst mal eine ganz gute Zahl. Dennoch sehen wir Probleme im Bereich der Einstiegsmöglichkeiten. Viele junge Leute kommen ohne einen Schulabschluss aus der Schule. Das macht es besonders kompliziert.
Unsere Planungen sind so – und das haben wir ja auch mit unserer Gesetzgebung schon auf den Weg gebracht –, dass wir die Jugendberufsagenturen stärken. Und dass wir die Ausbildungsgarantie, die eingeführt wurde, stärker regional umsetzen, weil es wichtig ist, dass die regionalen Akteure zusammenkommen, also die Bundesagentur für Arbeit, die Jobcenter, aber auch die Jugendämter, um hier ganz gezielt die Förderung voranzutreiben.
Deshalb sind auch die Berufsorientierung und das Ermöglichen von Berufspraktika ein wichtiger Ansatz, um jungen Leuten auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu helfen. Vor allem sind die Jugendberufsagenturen wichtig. Diese haben wir jetzt ausgebaut. Das ist ein großer Bereich, der hilft, junge Leute zu motivieren, die richtige Ausbildung –