Sehr geehrter Herr Minister! Der Befall durch die Schilf-Glasflügelzikade geht mit jedem Jahr exponentiell nach oben: 2023 75 000 Hektar, 2024 106 000 Hektar, 2025 158 000 Hektar Zuckerrüben- und Kartoffelproduktionsfläche. Doch die Bundesregierung steht de facto immer noch mit blanken Händen da. Das Landwirtschaftsministerium sagt dazu vage, es prüfe Handlungsoptionen, es würde dazu geforscht. Jetzt ist man bereits im zweiten Jahr dazu übergegangen, durch Notfallzulassungen zumindest die ärgsten Befälle einzudämmen. Die Regierung hangelt sich von Notfall zu Notfall, und die Bauern stehen ohne Planungssicherheit und Zukunftsaussichten da.
Soll das so weitergehen? Sind Sie der Meinung, dass die EU-Verordnung dahin gehend geändert werden muss, dass der Einsatz nachweislich wirksamer Pflanzenschutzmittel gegen die Glasflügelzikade dauerhaft regulär zugelassen wird? – Danke.