Zum Inhalt springen
84. Sitzung
Freitag, 12. Juni 202621. Wahlperiode, 84. SitzungErste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)
5 VermerkeReaktionswert: hoch158 Wörter Zwischenfrage Im Protokoll lesen

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Grundlage dieser Gesetzgebung ist der Erste Bericht der FinanzKommission Gesundheit. Ziel ist es eben, die strukturelle Deckungslücke zu schließen. Was bereits jede Hausfrau oder jeder Hausmann weiß: Sie können nur so viel ausgeben, wie Sie einnehmen.

Ich muss ganz ehrlich sagen – ich richte mich gerade an die Opposition –: Ich habe bisher keinen einzigen Vorschlag gehört,

Das stimmt nicht!

Das stimmt doch überhaupt nicht!

wie Sie das finanzielle Desaster in den Griff kriegen wollen.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD

Lesen Sie mal die Anträge!

Immer mehr Geld in ein krankes System zu geben, macht das System nicht besser.

Abg. Martin Sichert [AfD] meldet sich zu einer Zwischenfrage
Dr. Christos Pantazis [SPD], an den Abg. Martin Sichert [AfD] gewandt: Herr Sichert, Sie hatten sieben Minuten Zeit!

Eigentlich ist es ganz einfach. Wir haben eine Deckungslücke von 40 Milliarden Euro, wenn wir bis 2030 gar nichts machen. Der zusätzliche Beitragssatz würde auf 4,7 Prozent steigen.

Zurufder Abg. Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]

Das ist für die Wirtschaft und für die Mittelstandsunternehmen tödlich. Was das bedeutet, muss ich wohl nicht sagen.

Zurufdes Abg. Maik Brückner [Die Linke]

Hier geht es um Wirtschaftsunternehmen, um Arbeitsplätze, um Steuerzahler, die wir brauchen, um viele soziale Leistungen zu finanzieren, und vor allem um Beitragszahler.

Ähnliche Reden