Die Lautstärke beweist, dass ich einen Volltreffer gelandet habe.
Ich lobe erst mal, wie gut und flüssig Sie das vorgelesen haben. Wunderbar! Das ist schon eine literarische Leistung. Ansonsten war das Ausdruck einer alternativen Logik. Hätten Sie sich die Mühe gemacht, zuzuhören – das wird ja im Protokoll stehen –, wüssten Sie, dass ich gesagt habe: Wir sehen natürlich auch mit größter Sorge weltanschaulich und religiös motivierte Anfeindungen,
auch islamistisch und muslimisch motivierte. – Das habe ich gesagt. Lesen Sie es im Protokoll nach! Aber das ist es ja: Die Wahrheit funktioniert bei Ihnen nicht. Zuhören ist schwierig.
Was ist das für eine Logik? Wenn ich hier sage, dass wir ein großes Problem mit religiös motivierter Transfeindlichkeit, aber ein noch größeres mit Rechtsextremismus haben, antworten Sie: Sie müssen aber über Islamismus sprechen. – Ich habe beides angesprochen.
Damit beweisen Sie doch Ihren Whataboutism. Was ist das für eine Logik?
Wir machen die Gesamtschau. Bei uns gibt es nicht gute oder schlechte Transfeindlichkeit.
Bei Ihnen ist das so: Rechtsextreme Trans- und Queerfeindlichkeit ist in Ordnung, aber islamistische ist schlimm. – Übelst! Alle queeren Menschen drehen sich um und kriegen das kalte Erbrechen, wenn sie das hören.
Sie tun doch nichts für queeres Leben. Sie machen dagegen permanent Stimmung.
Und dann tun Sie in Ihrer Wortmeldung gerade so, als wären Sie diejenigen, die queeres Leben schützen wollen. Dabei benutzen Sie das Thema doch nur, um gegen Muslime Stimmung zu machen.