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14. Sitzung
Donnerstag, 22. Februar 201819. Wahlperiode, 14. Sitzung
6 VermerkeReaktionswert: hoch181 Wörter Zwischenfrage Im Protokoll lesen

Herr Präsident, vielen Dank für das Zulassen der Kurzintervention. Ich finde es eigentlich erbärmlich, dass in so einer Debatte um eine ganz wichtige Frage, in der es angeblich um das Gewissen geht, Zwischenfragen nicht zugelassen werden. Ich finde das undemokratisch.

Das ist auch erbärmlich!

Frau Högl hat schon als zweite Rednerin den Versuch gemacht, hier zwischen Information und Werbung zu differenzieren.

Sie haben doch Redezeit genug als AfD!

Ja, ist die Abgrenzung zwischen reiner Information und Werbung nicht genauso willkürlich wie die Abgrenzung zwischen schützenswertem Leben und nicht schützenswertem Leben?

Quatsch! Was ist denn „nicht schützenswertes Leben“?

Diese Abgrenzung ist willkürlich, und es gibt keinen prinzipiellen Unterschied zwischen beidem. Das ist Augenwischerei. Das bitte ich zur Kenntnis zu nehmen, statt immer zu suggerieren: Information ist etwas ganz Tolles und Harmloses, und wir wollen ja gar nicht werben. – Denn diesen prinzipiellen Unterschied gibt es nicht.

Zurufvon der LINKEN: Natürlich!

Was Sie hier versuchen, ist das Herausbrechen einer ganz wichtigen Regelung. Das Werbeverbot ist in diesem filigranen Konstrukt ganz wichtig. Wenn das herausgebrochen wird, dann bedeutet das letztendlich eine völlige Freigabe und Liberalisierung des Abtreibungsrechtes. Das ist genau das, was Sie wollen.

Was ist denn mit der Redezeit? Der kann doch keine zweite Rede halten!

Führen Sie die Kollegen und vor allem die Bürger nicht in die Irre!

Beifallbei der AfD

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