Ich will noch einmal ganz klar sagen: Wir haben keine Haushaltskürzungen bei „Demokratie leben!“. Das Programm ist in der gleichen Höhe weitergeführt worden. Wir haben auch die Sicherheit, dass es in den nächsten vier Jahren mindestens in dieser Höhe weitergeht. Wir hatten ein Auswahlgremium von fast 60 Expertinnen und Experten gehabt. Die Kriterien dafür sind transparent und bei uns auf allen Webdarstellungen usw. verfügbar; das können wir allen mitteilen. Wir hatten über 1 000 Bewerbungen und konnten nicht für jedes Projekt im Detail ausführlich begründen, warum eine Förderung so oder so nicht stattgefunden hat. Wenn es aber Nachfragen gibt, können wir das entsprechend beantworten. Wir haben festgelegte Kriterien, die für die Trägerinnen und Träger auch nachvollziehbar sind.
Wir konnten jetzt im zweiten Lauf bei den innovativen Modellprojekten noch zusätzliche Projekte mit aufnehmen und können sie umsetzen. Wir haben eben – das ist ein gutes Zeichen – in Deutschland so viele Projektträger, die sagen: „Wir wollen uns daran beteiligen“, dass wir einfach nicht allen gerecht werden können. Es gibt aber auch Anträge, die schlicht nicht förderfähig sind; auch das müssen wir sehen. Es sind Steuergelder, die verwendet werden; das muss verantwortungsvoll geschehen.