Danke schön, Frau Ministerin Giffey. – 13 Jahre nachdem das Elterngeld eingeführt wurde, ist es eine gute Nachricht, dass die Reform jetzt auf den Weg gebracht wird. Wir haben schon im Ausschuss und auch hier im Plenum darüber diskutiert. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind zeitliche Fragen, Teilzeitfragen, die eine Seite. Aber wir wissen alle auch, dass in den letzten 13 Jahren Mieten gestiegen sind und Lebensmittel teurer geworden sind, und wir wissen, dass gerade Familien mit einem geringen Einkommen oder ohne Einkommen auf den Mindestbetrag des Elterngeldes angewiesen sind. Wenn man den Inflationsverlust der letzten 13 Jahre ausgleichen wollte, müsste man das Elterngeld jetzt um 50 bzw. 25 Euro erhöhen. Das haben Sie im Familienausschuss abgelehnt. Vielleicht können Sie einmal sagen, ob diese Überlegung in dem Entwurf, der jetzt auf den Weg gebracht wird, berücksichtigt wird. Oder gilt wieder das Gesetz, dass der Bundestag noch viele Änderungen vornehmen kann? Dann würde ich dafür werben, dass wir auch diesen Punkt angehen.