Frau Kollegin Dröge, vielen Dank, dass Sie die Frage zulassen. – Es ist ja unstrittig, dass gerade die Branchen, die ich am Anfang meiner Rede genannt habe, von der Coronakrise am härtesten getroffen sind: die Gastronomie, die Hotellerie, die Freizeit- und Kulturbranche. Dass da Arbeitsplätze verloren gehen, ist ja völlig unstrittig. Jetzt sprechen Sie die Verdienstausfälle an, die ohne Zweifel vorliegen. Ich frage Sie: Ist es nicht klug, gerade jetzt die Minijobgrenze zu erhöhen, damit, wenn die Branche wieder Fuß fasst und die Öffnungen wieder ein Leben in Gastronomie, Hotellerie und in der Freizeit- und Kulturbranche ermöglichen, Einkommenseinbußen zumindest nachträglich ausgeglichen werden können? Das wäre doch sinnvoll. Finden Sie nicht auch?