Ich habe eben deutlich gemacht, dass sich die türkische Seite von Anfang an sehr kritisch zu dieser Mission geäußert hat, dass sie immer wieder erklärt, sie empfinde diese Mission als eine vor allen Dingen gegen die Türkei gerichtete. Das ist sie nicht. Sie dient dazu, das Waffenembargo, das verhängt worden ist, durchzusetzen. Sie richtet sich gegen alle Schiffe – egal unter welcher Flagge sie fahren –, die sich in gewissen Gewässern bewegen, sobald es Verdachtsmomente gibt. Das ist der Auslöser für diese Mission. Insofern bleibt diese Grunddiskussion; sie ist zwischen der Europäischen Union und der Türkei zu führen.
Was mich beschwert – ich will das offen sagen –, ist, dass Soldatinnen und Soldaten, wenn sie ihre Arbeit machen, in ein politisches Kreuzfeuer geraten. Insofern wünsche ich mir, dass diese Bedingungen auch von europäischer Seite umfassender klargestellt werden, als das bisher der Fall ist.