Das ist ein richtiger Punkt, den Sie erwähnen. Deshalb hat die UTP-Richtlinie ja auch die Größe des jeweiligen Handelspartners mit im Blick. Denn es ist nicht immer nur so, dass der Lebensmittelhändler der allergrößte ist; es gibt auch Marken, die eine größere Marktmacht haben. Deshalb ist es wichtig, die Beziehung zwischen Erzeugergemeinschaften – Sie kennen bei uns zum Beispiel den „Pfalzmarkt“ – und LEH im Blick zu haben, aber vor allen Dingen auch die Verantwortung der kompletten Lebensmittelkette, und da ist Transparenz das Gebot der Stunde. Es gibt Aktivitäten wie „Du bist hier der Chef!“, an denen man erkennen kann, welcher Anteil vom Endverbraucherpreis überhaupt an den Bauern geht. Also: ganz klar miteinbeziehen und adressieren – Transparenz schaffen.
Da es keine Nachfrage aus einer anderen Fraktion gibt, bekommt die Kollegin Dröge als Letzte noch das Wort zu einer Nachfrage innerhalb von 30 Sekunden.