Ja, sehr gerne. Vielen Dank. – In der Pressekonferenz heute Vormittag ist ja auch in Aussicht gestellt worden, dass insgesamt 140 Millionen Euro für den Ausgleich der Nutzungserschwernisse bereitgestellt werden sollen, die jetzt auf Landwirte zukommen – für die kalte Enteignung, wie es einige nennen. Viele Landwirte haben durchaus Vorbehalte, erstens dass diese Summe ausreicht, weil sie glauben, dass die Erschwernisse, die auf sie zukommen, sehr viel größer sind. Und zweitens haben sie, nachdem schon diese Bauernmilliarde von vor einigen Monaten ja nicht wirklich bei den Höfen, bei den Betrieben angekommen ist, große Vorbehalte, dass hier wiederum durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen diese Nutzungserschwernisse ausgeglichen werden.
Haben Sie Verständnis für die Landwirte, die Vorbehalte haben, weil sie wissen, dass solche Gelder nur zu erhalten sind, wenn umfangreiche bürokratische Auflagen – es bedeutet für sie sehr viel administrativen Aufwand – erfüllt werden? Was sagen Sie den Bauern, die deswegen davor zurückschrecken, solche Anträge überhaupt erst zu stellen?