Herr Kollege, deswegen gehen wir ja technologieoffen ran. Wir, das BMVI, haben beim Gas ja auch dafür gesorgt, dass diese Technologie weiterhin Anreize hat. Sie kennen auch unsere Initiativen zu den synthetischen Kraftstoffen im Hinblick auf Verbrenner. Ich will noch mal unterstreichen: Die Technologieoffenheit ist für uns das Mittel, um alle Türen offenzuhalten in der Mobilitätsstrategie. Vielleicht ist das in der Bundesregierung nicht in allen Häusern so, sondern manche Häuser setzen andere Schwerpunkte, nämlich auf eine Ein-Antrieb-Strategie. Das sehen wir im BMVI anders. Wir wollen Technologieoffenheit deswegen haben, weil jetzt die Produkte entwickelt werden.
Für die Logistik – da haben Sie recht – werden wir noch einige Möglichkeiten der Importe schaffen müssen – nicht nur, was die Pipelines betrifft, sondern wir sind beispielsweise auch im Gespräch über die Schiffslogistik. Wenn ich aber jede Innovation, Kollege Kraft, schon am Beginn einer Diskussion totmache, dann werden wir den Durchbruch nie schaffen. Ich vergleiche das immer mit dem Verbrennungsmotor der 60er- und 70er-Jahre; der hat auch ganz andere Verbräuche gehabt, als er heute hat. Deswegen denke ich, dass wir alle Möglichkeiten offenhalten müssen, auch bei der Logistik für den Wasserstoff.