Frau Kollegin, letzte Woche hatte ich einen intensiven Austausch mit meinem neuen italienischen Kollegen. Egal welche Parteifarbe der italienische Kollege oder die Kollegin in den letzten Jahren hatte, da besteht Gleichklang mit der deutschen Haltung. Wir haben auch erneut, weil diese Frage ja schon seit Jahren ungelöst ist, ein gemeinsames Schreiben an die EU-Kommission geschickt, mit der Bitte, dort wirklich einzugreifen. Das betrifft eine Magistrale des europäischen Güterverkehrs. Von daher darf es nicht dazu kommen, dass wir die Belastung tragen, die durch Alleingänge der Region Tirol verursacht wird, dass das bayerische Grenzgebiet, das deutsche Grenzgebiet darunter leidet in Form von unglaublichen Rückstaus. Dementsprechend gehen wir ständig auf die österreichische Regierung zu, um hier eine Lösung zu erreichen.
Ich habe letzte Woche auch mit den europäischen Parlamentariern darüber geredet und sie gebeten, noch mal verstärkt auf die Spitze der EU-Kommission zuzugehen und dort sehr stark zu intervenieren und zu sagen: Gerade in den Zeiten von Corona geht das nicht, weil die Lieferketten Gefahr laufen, durch dieses Verhalten allein einer Region unterbrochen zu werden.