Ich beschäftige mich jeden Tag – damit das auch ganz klar ist – mit dem, was die Minister tun, auch was die Überbrückungshilfen und Ähnliches anbelangt. Dass da vieles länger dauert, als wir uns das alle wünschen, ist klar. Dass jeden Tag auch aus den Kreisen des Parlaments Nachbesserungswünsche kommen, ist auch klar und richtig, weil somit mehr Sachverstand einfließt, wodurch zum Ausdruck kommt, was vielleicht noch nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Insofern hat manches länger gedauert, was ich auch bedauere, aber was wiederum mehr Möglichkeiten geschaffen hat. Ich denke etwa daran, dass die Lagerbestände in Textilgeschäften und Ähnliches mit abgerechnet werden können. Deshalb weiß ich, was wir den Unternehmerinnen und Unternehmern oder auch den Geschäftsleuten und den Kulturschaffenden und vielen anderen zumuten in dieser Pandemie. Aber unser Gegner ist das Virus; das dürfen wir nicht vergessen.
Das hat keiner von uns hier angeschafft.
Wir können unsere Prozesse immer optimieren. Ich weiß, wie viele Beamte auf Hochtouren in dieser Pandemie arbeiten, und ich weiß, wie viele Minister auf Hochtouren arbeiten. Dort, wo etwas nicht optimal läuft, muss es verbessert werden. Dazu hat man auch die Opposition, die darauf hinweist.