Es gibt mehrere Wege, sich ein Studium zu finanzieren. Der eine ist eben, dass die Eltern ihre Kinder unterstützen, was in der Regel auch der Fall ist. Ansonsten tritt in der Regel das BAföG ein.
Wichtig ist, dass wir in der Zukunft einen Blick darauf werfen, dass es immer mehr atypische Bildungsverläufe gibt, die eben der klassischen Bildungsbiografie, wie wir sie kennen, zukünftig vielleicht nicht mehr entsprechen, und dass wir das Thema „Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung“ neu in den Fokus nehmen. Ich habe eben gesagt, lebenslanges Lernen ist für uns etwas, was wir in dieser Legislaturperiode sehr, sehr stark in den Fokus gestellt haben und auch in der nächsten Legislaturperiode stellen werden.
Sie haben die Überbrückungshilfen angesprochen: Bei den Überbrückungshilfen haben wir klar Wert darauf gelegt, dass wir denen helfen, die in der Pandemie kurzfristig in Not geraten sind, damit sie eine neue Möglichkeit suchen können, einen Minijob zu finden. Genau da haben wir angesetzt. Wir haben mittlerweile 475 000 Anträge bekommen. Wir haben davon fast 70 Prozent positiv beschieden. Wir haben geholfen. Wir haben zum Beispiel auch mit der Zinsfreistellung des KfW-Studienkredits geholfen. Ich glaube, es gibt viele Wege, Unterstützung im Studium zu finden; man muss bei den ganz unterschiedlichen Bildungsbiografien nur den richtigen für sich wählen.