Wir haben in der Krise sehr schnell Maßnahmen getroffen. Die erste Maßnahme war die, dass wir Aktualisierungsanträge für das BAföG möglich gemacht haben, wenn sich plötzlich das Einkommen der Eltern verändert hat oder wenn sich das eigene Einkommen verändert hat. Wir haben als Zweites die Überbrückungshilfen möglich gemacht. Wir haben ganz gezielt den Betrag von 500 Euro gewählt, weil die Einkünfte aus einem Nebenjob in der Regel 450 Euro im Monat betragen können. Ansonsten ist es ein sozialversicherungspflichtiger Job, und dann gibt es über die Hilfen des SGB andere Möglichkeiten der Unterstützung.
Wir haben sehr klar Wert darauf gelegt, dass denen, denen der Minijob weggefallen ist, eine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich kurzfristig anderweitig zu finanzieren. Und man sieht ja: Wir haben das über die Zeit der Pandemie ausgeweitet und werden das noch bis zum September dieses Jahres weiter finanzieren, also über das ganze Sommersemester. Wir haben den KfW-Studienkredit noch mal zinsfrei gestellt, damit man auch über diesen Weg die Möglichkeit hat, sich eine zusätzliche Finanzierung zu organisieren. All das ist relativ schnell beschieden worden. Die Studierendenwerke haben sich wirklich rangehalten, kurzfristig die Nöte zu überbrücken. Insofern kann man an der Stelle vielleicht auch den Studierendenwerken einmal Danke sagen.