Die beiden Verhandlungsdelegationen haben den Text einer politischen Erklärung zusammen paraphiert. Das ist etwa vor vier Wochen in Berlin gewesen. Das ist die Grundlage dessen, was dem namibischen Parlament vorgelegt worden ist.
Die finanziellen Zuwendungen belaufen sich auf rund 1,1 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis des Verhandlungsprozesses. Das ist das Ergebnis, das ich auch dem Deutschen Bundestag mitgeteilt habe. Wir haben den Deutschen Bundestag darum gebeten, in der letzten Sitzungswoche dieses Thema auch noch einmal aufzurufen, um in Form einer Resolution dies zu induzieren und auch mitzutragen, genauso wie das im namibischen Parlament jetzt diskutiert wird.
Insofern gehen wir davon aus, dass es darum geht, die Erklärung, die paraphiert worden ist, auch zu beschließen, ohne noch einmal in die Verhandlungen einzusteigen. Deshalb bin ich guter Dinge, was die Diskussion, die es in Namibia gibt, angeht. Niemand hat erwartet, dass das eine Diskussion wird, in der alle zu 100 Prozent zustimmen. Wenn ich mir aber anschaue, dass insbesondere bei den finanziellen Fragen von denjenigen, die das kritisiert haben, Beträge von mehreren Hundert Milliarden Euro in den Raum gestellt werden, über die Vereinbarungen abgeschlossen werden müssten, glaube ich, dass das nicht ganz der Realität entspricht.
Wir sind der Auffassung, dass mit dem Text, den wir paraphiert haben, eine gute Grundlage vorliegt, um diese Verhandlungen, die sich über sechs Jahre hingezogen haben, jetzt auch endlich abzuschließen. Wir würden uns sehr freuen, wenn es möglich wäre, dies auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Windhuk zügig abzuschließen.