Das ist Gegenstand nicht der Verhandlungen, sondern der Gerichtsverfahren in New York gewesen. Wir haben mit der namibischen Verhandlungsdelegation über Projekte gesprochen, um der Landbevölkerung der Herero und Nama, die in Namibia marginalisiert ist, wirtschaftliche Hilfen zukommen zu lassen. Dabei geht es um die Bereiche Bildung, Landwirtschaft – weil das ein landwirtschaftlich sehr exponierter Bereich ist – und Landkauf.
Bei den Projekten geht es uns darum, sie langfristig zu finanzieren, also über einen Zeitraum von 30 Jahren. Um diese Projekte über diesen Zeitraum auch operationalisieren zu können, sind wir auf diesen Betrag von 1,1 Milliarden Euro gekommen – und nicht nur wir, sondern vielmehr zusammen in den Verhandlungsdelegationen. Ich selber habe drei Telefonate mit der namibischen Kollegin dazu geführt, und das ist das Ergebnis, das jetzt vorliegt. Wir werden alles daransetzen, dass das auch Gegenstand einer gemeinsam unterzeichneten politischen Erklärung wird.