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36. Sitzung
Donnerstag, 7. Juni 201819. Wahlperiode, 36. SitzungDie Gewaltexzesse gegen die Rohingya stoppen – Für die vollständige Anerkennung als gleichberechtigte Volksgruppe in Myanmar
7 VermerkeReaktionswert: lebhaft181 Wörter Im Protokoll lesen

Vielen Dank. – Dann haben Sie meine Rede wahrscheinlich nicht verstanden. Ich habe gesagt: Diejenigen, die die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die auf beiden Seiten begangen wurden, verübt haben, müssen zur Verantwortung gezogen werden. Das gilt natürlich für beide Richtungen. In der ersten Lesung – Sie waren sicherlich dabei; Herr Braun sitzt hier vorne und hat es vorhin noch einmal wiederholt – wurde als Erstes die Frage gestellt, ob es überhaupt die Notwendigkeit für Hilfe gibt, wenn die Rohingya eine terroristische Gruppe sind, die es gar nicht verdient, dass Hilfe geleistet wird.

Das stimmt nicht, Frau Jensen!

– Sie können gerne die Plenardebatten und die Protokolle nachvollziehen.

Leugnen können die super, immer missverstanden!

Aber wenn Sie sich hierhinstellen und als Allererstes die Frage stellen, ob die Rohingya eine Notsituation sozusagen auskosten,

Das ist falsch! Humanitäre Hilfe habe ich in der ersten Lesung unterstützt!

dann würde ich mir sehr wünschen, wenn Sie nicht diese Doppelmoral zeigten.

Beifallbei der FDP, der CDU/CSU und der SPD

Doppelmoral zeigen Sie! Sie zeigen Doppelmoral! Sie haben keine Frage gestellt!

– Ich hoffe, dass Sie die Plenarprotokolle noch einmal lesen.

Sie haben heute noch einmal von der Hypermoral bei uns gesprochen. Hier muss ich sagen – hier beziehe ich auch gerne alle mit ein –:

Sie wissen angeblich alles genau!

Die Hypermoral, die Sie angesprochen haben, ist ein Kompliment an uns, an alle anderen Fraktionen, die diesen interfraktionellen Antrag gestellt haben.

Beifallbei der FDP, der CDU/CSU, der SPD, der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Danke, dass Sie das bestätigen! Hypermoralische Heuchelei, ja!

Beifallbei der LINKEN

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