Danke, Frau Kollegin. – Neben dem „Zukunftsbündnis Schiene“ haben sich Politik und Wirtschaft, in dem Fall Vertreter der Luftverkehrswirtschaft, vor allem von Flughäfen und Airlines, auf dem Luftfahrtgipfel auf ein Paket von 25 Maßnahmen geeinigt; denn wir wollen nicht, dass sich die Situation wie im Sommer 2018 wiederholt. Im März 2019 wird das nächste Treffen stattfinden, um die 25 Maßnahmen einem Monitoring zu unterziehen.
Um welche Maßnahmen geht es? Die Flughäfen werden beispielsweise allen Platz ausnutzen, um zusätzliche Abfertigungslinien zu bauen. Die Airlines werden mehr Reservecrews und Reserveflugzeuge bereitstellen. Auch die digitalen Möglichkeiten der Informationsweitergabe müssen verbessert werden. Die Passagierrechte sind sowieso unstrittig, aber wenn es zu einer Verspätung kommt, dann müssen die Passagiere sehr zeitnah informiert werden. Zu den weiteren Maßnahmen verweise ich auf die Homepage des BMVI.
Die in Hamburg verabschiedeten 25 Maßnahmen umfassen konkrete Zeitpläne. Alle waren sich einig, dass wir dafür sorgen müssen, dass das System des Luftverkehrs in Deutschland verlässlich ist. Im Jahr 2018 ist das nicht der Fall gewesen, weil es auch sehr viel quantitatives Wachstum gab. Wir müssen auch über eine verbesserte Lotsenausbildung und über Themen des europäischen Luftraums, was verbesserte Rahmenbedingungen angeht, sprechen. Über die 25 Maßnahmen wurde vollumfänglich Einigkeit erzielt.