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61. Sitzung
Donnerstag, 8. November 201819. Wahlperiode, 61. SitzungSchwere Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang beenden, aufklären und ahnden
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Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Ihr Antrag, liebe Grüne und Grüninnen, war erst gestern Nachmittag verfügbar. War das nur Schlamperei, oder steckt Absicht dahinter? Reflexartig wird über die AfD hergezogen, wenn auch nur eine Verzögerung behauptet wird. Aber die Regeln gelten hier im Haus offenbar nicht für alle gleichermaßen.

Beifallbei der AfD

Es gibt Fraktionen, die nehmen sich heraus, was sie wollen. Das gilt für die Grünen wie für die SPD.

Zur Sache, Herr Braun!

Herr Schulz kann pöbeln, wie er will, Herr Kahrs pöbelt sogar noch mehr, auch im Ältestenrat.

Natürlich müssen die Grünen wieder ihre ideologische Weltsicht anbringen.

Richtig, sind ja Moslems!

In Ihrem Antrag trifft man sofort auf die schlimmste Sprachverhunzung:

Das sagt der Richtige!

„Uiguren und Uigurinnen“, zweite Zeile, „Kasachen und Kasachinnen“, dritte Zeile.

Kein Wort über das Thema Menschenrechte! Das ist ja bitter! Mein Gott!

Mensch, reden Sie doch zum Thema!

Ihr Antrag tut schon beim Lesen weh.

Zurufevon der SPD, der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Als ob es nicht klar wäre, dass auch Frauen inhaftiert werden.

Frau Präsidentin, es wird nicht zum Thema geredet!

Mit Ihren Sprachverhunzungen erklären Sie die deutschen Bürger für blöd.

Ein kommunistisches Gewaltregime tritt in der Region Xinjiang im Nordwesten Chinas die Menschenrechte mit Füßen. Es wäre schön gewesen, wenn Sie in Ihrem Antrag nicht nur lamentieren, sondern Ross und Reiter nennen würden. Kommunisten sind es, die in ganz China seit Generationen ein blutiges Unrechtsregime errichtet haben, die dort foltern und Menschen unter schlimmsten Bedingungen einkerkern. Aber eine Partei, die von kommunistischen Funktionären wie Jürgen Trittin mitgegründet wurde,

Das ist so peinlich, so unterirdisch!

ist auf dem linksextremen Auge eben blind.

Die Umerziehungslager in China gibt es schon seit Maos Zeiten. Natürlich müssen die Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang aufhören. Natürlich müssen wir tun, was wir können, damit das geschieht, aber bitte in ganz China: Zu den verfolgten Hauschristen müssten Sie schauen, zu den Künstlern, die nicht regimetreu sind, zu den Regimekritikern, die den Kommunismus in China satthaben.

Das tun wir doch!

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