Alles klar. – Die Zeit ist kurz, deshalb zum Thema Mexiko: Man konnte sehen, dass die nach Deutschland emigrierten Pflegekräfte definitiv nicht nur in Deutsch und in Pflege ausgebildet worden sind. Man nimmt dem Arbeitsmarkt dort definitiv nichts weg.
Aber die Frage ist eigentlich eine andere. Da Sie ja auf die Frage der Kollegin Huy dargelegt haben, dass wir Bedarf an Fachkräften haben – ich stimme auch nicht damit überein, dass man das alles in einen Topf werfen kann –, frage ich: Wie stehen Sie dann zu Äußerungen von Parlamentariern, die sagen, dass wir eigentlich zu viel Arbeit haben, dass Leute eigentlich weniger arbeiten sollen, zum Beispiel von der Kollegin Esken, die eine Viertagewoche ins Spiel gebracht hat, als ob hier gar keine Arbeit wäre, für die man Fachkräfte bräuchte? Wie stehen Sie zu solchen Gedanken?