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142. Sitzung
Freitag, 1. Dezember 202320. Wahlperiode, 142. SitzungNationaler Aktionsplan für den Europäischen Forschungsraum
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Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist ein Déjà-vu: Wir reden hier über den Nationalen Aktionsplan zur Stärkung des Europäischen Forschungsraumes, und ich habe mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, dass diese Diskussion wieder zu einem Angriff gegen Europa gemacht wird.

Habe ich nicht gehört!

Forschung ist international, Forschung ist Wettbewerb, Forschung ist Kooperation, Forschung ist europäisch.

Und vielleicht wird man es endlich auch mal einsehen, dass ein Land wie Deutschland, das hervorragend in der Forschung ist, nur in einem europäischen Verbund seinen Beitrag für die Forschung, die wir global brauchen, leisten kann.

Wenn Sie glauben, dass wir mit einer national orientierten Forschung Erfolg haben können,

Hat er doch gar nicht gesagt! Reine Unterstellung, Herr Seiter!

Hat niemand gesagt!

dann geht das eindeutig an der Realität vorbei.

Beifallbei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU

Reine Unterstellung!

Wenn wir als Deutschland und Europa international mitspielen wollen, kann das nur erfolgen, wenn wir auf europäischer Ebene zusammenarbeiten.

Noch eine andere Anmerkung – ich habe ja nur wenig Zeit –: Wenn wir uns diesen Nationalen Aktionsplan anschauen, sehen wir: Es gibt Indikatoren. Auf Seite 7 gibt es eine Tabelle. Da geht es unter anderem um die Frage: Zu welchem Anteil werden Mittel an deutsche Forschungsinstitutionen ausgezahlt? Wenn man glaubt, dass man immer genau so viel an Geld reinbekommt, wie man reingegeben hat, dann ist das wirkliches Kirchturmdenken und hilft niemandem in der Forschung. Vielmehr profitieren wir auch von der Forschungsinfrastruktur in anderen Ländern. Es ist ein großer Fortschritt, dass Großbritannien wieder dabei ist, und wir hoffen, dass auch die Schweiz bald wieder mitmachen kann.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Beifallbei der FDP und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU
Beifallbei der LINKEN

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