Das Bundeswaldgesetz, das wir in der Koalition debattieren, besagt, dass wir überwiegend einheimische Hölzer nutzen wollen. Aufgrund der Klimakrise können wir gar nicht ausschließen, dass wir möglicherweise irgendwann auch andere Holzarten oder Baumarten haben werden; das werden wir sehen. Die Wissenschaft forscht ja auch zu dieser spannenden Frage.
Zum Thema Flächenstilllegungen heißt es im Bundeswaldgesetz, dass wir das für unseren Wald – den Wald, für den wir zuständig sind – machen. Bei den privaten Waldbesitzern haben wir diese Vorgabe nicht. Ich glaube, da sind wir sehr pragmatisch unterwegs; Sie kennen das ja.
Ich glaube, dass das ein sehr ausgewogener Gesetzentwurf ist, der alle mitnimmt. Die Reaktionen auch vonseiten der Waldbesitzer sind ja nicht so, dass der Gesetzentwurf komplett in die Tonne getreten wird. Das zeigt, dass wir was Gutes vorgelegt haben, mit dem versucht wird, die Interessen des Naturschutzes einerseits und die der Waldbesitzenden andererseits in ein gutes Gleichgewicht zu bringen.