Ich habe drei Fragen erkannt.
Die erste Frage ist, auf welchem Planeten ich lebe. Das ist der Planet Erde, und deswegen setze ich mich für Klimaschutz ein, damit er mir erhalten bleibt.
Die zweite Frage betrifft das Thema Erbschaftsrecht. Das ist ein komplexes Thema, mit dem Sie sich offensichtlich wenig befasst haben.
Das Erbschaftsrecht kennt viele Ausnahmen, gerade wenn es darum geht, Häuser zu vererben, wenn man sie dann selber nutzt. Da ist Ihre Darstellung falsch. Und wer sehr viel erbt, der kann auch etwas davon abgeben.
Denn es ist die Aufgabe der Gemeinschaft, zu sichern, dass sich in Deutschland nicht Reichtümer irgendwo konzentrieren und ein Machtgefälle verursachen, sondern dass sich in Deutschland alle gleich beteiligen können.
Drittens. Sie haben irgendwas erzählt von wegen Arbeit und wie sich das lohnt. Meine Aussage ist: Stimmen Sie mit uns! Aber eigentlich ist es mir egal, wie Sie abstimmen; denn Sie haben in diesem Haus nichts zu suchen.
Aber wenn wir Mindestlöhne erhöhen, dann hat man hier zuzustimmen, wenn man irgendwie sagen will, dass man sich für arbeitende Leute einsetzt. Wenn wir die Regeln dafür erleichtern wollen, dass wir flächendeckende Tarifverträge in Deutschland haben, dann hat man hier zuzustimmen, wenn man für sich in Anspruch nimmt, für die arbeitende Bevölkerung zu wirken – und das tun Sie nicht.
Sie haben mir zum Schluss vorgeworfen, ich würde mich für Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger einsetzen. Das trage ich mit Stolz. Ich setze mich für alle in Deutschland ein, auch für Leute, die Bürgergeld empfangen.
Da sind sehr viele fleißige Leute dabei, die sich um ihre Kinder kümmern, die Angehörige pflegen, die arbeiten, aber zu wenig verdienen, weil Leute Ihres Gedankenschlages zu wenig für sie getan haben.