Herr Präsident! Herr Sorge, ich will einmal fragen: Haben Sie diese Bemerkung mit der Mär wirklich nötig?
Brauchen Sie das? Es würde doch reichen, wenn Sie einfach die Frage stellen. Und schon kommen wir klar.
Der Atlas, den wir herausbringen, ist ein vergleichender Atlas. Das heißt, wir werden vor Ort, lokal, die Einrichtungen in Bezug auf die Häufigkeit des Eingriffes, in Bezug auf die Komplikationsraten und in Bezug auf die Zahl der Fachärzte in den Kliniken miteinander vergleichen. All dies kann der Atlas der Deutschen Krankenhausgesellschaft nicht; trotzdem ist er ein guter Atlas.
Wir brauchen mehr Transparenz. Ich finde es richtig, dass die Krankenhausgesellschaft jetzt stärker in diesen Bereich investiert. Ich glaube, dass auch die Deutsche Krebsgesellschaft hier noch einmal aktiv werden müsste. Bei solchen Entscheidungen, wo es um Leben und Tod geht, ist es einfach notwendig, dass sich die Informationen ergänzen. Das, was wir machen, kann niemand anderes; denn wir rufen diese Informationen vom Qualitätsinstitut Ecotec gesondert ab. Somit haben wir auch einen Überblick über die Komplikationsraten der Kliniken und der Abteilungen, welchen die Deutsche Krankenhausgesellschaft in dieser Form nicht hat.