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20. Sitzung
Mittwoch, 16. März 202220. Wahlperiode, 20. SitzungKeine Abschaltung von Kernkraftwerken – Erst recht nicht in einer neuen Realität
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Frau Präsidentin! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Viel Publikum hat der Antrag nicht verdient. Der Antrag der AfD disqualifiziert sich schon deswegen, weil er mit einer moralisch wirklich absurden Gewichtung beginnt. Im ersten Absatz fangen Sie mit einem komplizierten, grammatikalisch unzureichenden Satzgewirr an,

Heiterkeitbei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN
Zurufvon der SPD: Deutsche Sprache, schwere Sprache!

mit dem Sie vor allen Dingen eines vermeiden: Sie nennen nicht klar den Schuldigen beim Namen. Russland führt einen entsetzlichen, brutalen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine.

Hier geht es um Kernkraftwerke, nicht um Krieg!

– Natürlich geht es auch um den Krieg und dessen Folgen; das ist doch Ihre eigene Argumentation.

Besonders krass ist Ihr Fehltritt – anders kann man es nicht sagen – im ersten Satz der Begründung Ihres Antrages. Schuld an den steigenden Energiekosten sind danach der „völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine“ – Sie vermeiden den Begriff „Krieg“ – und gleichbedeutend daneben die „Waffenlieferungen Deutschlands“.

Ja, geht’s noch? Es ist traurig, dass man das feststellen muss.

Beifallbei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der SPD, des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der FDP

Reden Sie doch einfach mal zur Sache, zu Kernkraftwerken!

– Das ist zur Sache.

Das ist doch nur moralisches Gequatsche!

– Entschuldigen Sie, ich widerspreche der Begründung Ihres Antrages.

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