Danke schön, Frau Präsidentin. – Als Erstes haben Sie, Herr Taher Saleh, gerade gezeigt, dass Sie menschlich überhaupt nicht in der Lage sind, dieses Mandat so auszuüben, wie man es von jemandem verlangen sollte.
Aber das ist jetzt zweitrangig; darauf will ich nicht hinaus.
Ich will Sie jetzt mal ganz speziell auf zwei Sachen ansprechen, und zwar: Ich habe einen Dreiseitenhof, Baujahr 1898, auf dem Dorf, wo es keine Möglichkeit eines Fernwärmenetzes gibt; das ist völlig illusorisch. In diesem Hof sind eine Ölheizung und ein Gasanschluss, also beides. So, und jetzt? Ja, natürlich wäre ich daran interessiert – ich habe es gerade zu meinen Kollegen gesagt –, Solarthermie zu nutzen, von der gesagt wird, sie sei günstig.
Ich habe mir Kostenvoranschläge machen lassen für den Einbau einer modernsten Wärmepumpe und einer modernsten Warmwasseranlage. Diese Kosten lägen danach bei über 140 000 Euro. Jetzt sagen Sie mal den jungen Leuten, die bauen wollen, oder den Älteren, die hier oben auf der Tribüne sitzen, oder denen, die jetzt die Sitzung in den Medien verfolgen, wie man so eine Summe mit einem normalen Einkommen, wie man es im Osten bezieht, aufbringen soll, etwa um Fenster und alles, was Sie gerade aufgezählt haben, einbauen zu lassen, und das angesichts der geringen Höhe Ihrer Förderleistungen.
Wir sind gerade in einer wirtschaftlichen Situation, in der das Volkswagenwerk Zwickau-Mosel wegen Ihrer Automobilpolitik kaputtgeht, in der die Autoindustrie vor die Wand gefahren wird, und das angesichts der Einkommen im Osten. Sie sind aus dem Osten. Sie wissen genau, wovon ich rede. Daher möchte ich wissen, wie das nach Ihren Vorstellungen bewältigt werden soll.