Sehr geehrter Herr Abgeordneter, Bauen in Deutschland ist ja unter anderem deswegen hochkomplex, weil die drei staatlichen Ebenen jeweils für unterschiedliche Teilaspekte des Bauens zuständig sind: der Bund für das Baugesetz, die Länder für die Bauordnung und die Kommunen für die konkrete Planung vor Ort. Deswegen war es wichtig, dass wir dieses Bündnis nicht nur als Veranstaltung der Bundespolitik gesehen haben, sondern auch die vielfältigen Interessen, die es beim Bauen gibt, berücksichtigt haben, wie von Umweltverbänden, aber auch des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der – eine ganz wichtige Ergänzung – die ganze Zeit den Aspekt des barrierearmen Bauens mit in die Diskussion eingebracht hat.
189 Maßnahmen wurden entwickelt, um schneller, unbürokratischer und damit auch ein bisschen freudiger zu bauen. Es ist ganz klar, dass die Bündnispartner unterschiedliche Interessen haben. Aber am Ende hat es sich gelohnt, und die Bündnispartner haben das Votum abgegeben, dass auch die nächste Bundesregierung ein Bündnis für bezahlbares Wohnen gründen sollte.