Es gibt, wie ich eingangs gesagt habe, zwei unterschiedliche Fragestellungen zu beantworten. Was machen wir jetzt schnell und unmittelbar, um die Abhängigkeit von russischen Importen zu reduzieren? Da geht es auch um Investitionen zum Beispiel in Flüssiggasterminals an den norddeutschen Küsten und ähnliche Entscheidungen, die etwas mit dem Import fossiler Ressourcen zu tun haben. Bei den Flüssiggasterminals ist das Gute, dass wir sie sowieso brauchen, nämlich auch für den später geplanten Import von Wasserstoff, der zu einer klimaneutralen industriellen Zukunft um die Mitte des Jahrhunderts für Europa, spätestens 2045 in Deutschland, dazugehört.
Deshalb ist es für uns ganz, ganz wichtig, dass wir genau in diesem Bereich die notwendigen Fortschritte jetzt zustande bringen: unser Stromnetz ausbauen, dafür sorgen, dass wir ein ordentliches Wasserstoffnetz bekommen, dafür Sorge tragen, dass wir Produktionskapazitäten bekommen für Windkraft auf hoher See und an Land, für Solarenergie, für die Möglichkeiten, die damit verbunden sind. Das machen wir, indem wir die Möglichkeit, mehr auf Strom zu setzen, verbessern und indem wir die Kostenbelastung, die mit der EEG-Umlage für die Stromnutzerinnen und ‑nutzer heute verbunden ist, abschaffen. Aber das machen wir eben auch mit einem massiven Boom bei den Investitionen. Das ist der Weg, den Deutschland geht, auf dem wir heute einen wichtigen Schritt gegangen sind; aber es ist auch der Weg, der für ganz Europa richtig ist.